Zweiter Konferenztag: Dienstag, 23. März 2010

8:30 Empfang mit Kaffee und Tee

9:00 Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden

Dr. Fridtjof Schucht
Head of REACh und GHS implementation Europe
Linde AG

Kommunikation In Der Lieferkette

9:10 Kommunikation der Verwendung durch nachgeschaltete Anwender in der Klebstoffindustrie

  • Kleben, das Fügeverfahren des 21. Jahrhunderts
  • Chemikalien in Klebstoffen
  • Nachgeschaltete Anwender von Klebstoffen
  • Anwendung von Klebstoffen
  • Exposition von Chemikalien aus Klebstoffen

Dr. Hermann Onusseit
REACh-Beauftrager
Henkel AG & CO, KGaA

9:50 REACh Herausforderungen auch für Downstream User

  • Pflichten, Auswirkungen und Gefahren für Downstream User
  • Kommunikation zwischen Herstellern und Downstream Usern 2009 und 2010
  • Maßnahmen der Benecke-Kaliko AG

Dr. Roland Roland Freudenmann
Head of Material Development
Benecke-Kaliko AG

10:30 Kaffeepause und Networking-Gelegenheit

Toxikologische Tests

11:00 Vorausschauende Ressourcenplanung für toxikologische Tests

  • Welche Teststrategie lege ich fest?
    • Erhebung des Testumfangs
    • Zeitliche Planung
    • Finanzielle Lösungen bei stark steigenden Untersuchungspreisen
  • Vorhandene Testkapazitäten in Deutschland und Europa
  • Strategischer Umgang mit dem Fachkräftemangel

Dr. Susanne Gfatter
Group Toxicologist – Product Stewardship
Borealis Polyolefine GmbH

Sicherheitsdatenblatt Und Expositionsszenario Als Hauptherausforderungen Bei REACh

11:40 Das Sicherheitsdatenblatt: Nutzung der unter REACh generierten Informationen für den Arbeitsschutz

  • Welche neuen Informationen erhält der Arbeitgeber durch REACh?
  • Wie können die neuen Informationen für den Arbeitschutz genutzt werden?
  • Wo liegen die Schnittstellen zwischen Gefährdungsbeurteilung und Expositionsszenario im erweiterten SDB (eSDB)?
  • Welche Informationen liefert REACh nicht?

Dr. Martin Wieske
Arbeits-/Gesundheitsschutz, Chemikalienrecht
WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.

12:20 Gemeinsames Mittagessen

CLP – Grundlagen Und Gemeinsame Bewältigung Mit REACh

13:50 GHS: Neue Wege in der Einstufung und Kennzeichnung

  • Konzeptionelle Änderung der Einstufung: Neue Gefahrenklassen und -kategorien
  • Änderung der R- und S-Sätze in die H-und P-Sätze (Hazard and Precautionary Statements)
  • Neue Gefährdungssymbole und Piktogramme
  • Veränderung in der Kennzeichnung und praktische Folgen

Dr. Erich Schultz
Global Product Safety & Ecology Head of Legal Requirements
Dystar Textilfarben GmbH

14:30 Kaffeepause Und Networking-Gelegenheit

15:00 An den Grenzen der Kapazität – Gleichzeitige Bewältigung von CLP & REACh

  • Inhaltliche Zusammenhänge aus REACH & CLP
  • Nutzung von Synergien
    • Know How-Gewinnung durch Mitarbeit im SIEF bzw. in Konsortien
    • Bei der Kommunikation in der Lieferkette/innerhalb einer Organisation
    • Beim Erstellung des SDBs – Expositionsszenarios, Einstufung
  • Wie wichtig sind REACh & CLP: Sensibilisierung der Geschäftsführung auf Konsequenzen

Dr. Anton Sax
REACh Koordinator
DONAUCHEM GmbH

15:40 Risikomanagement nach REACh: Zivilrechtliche und strafrechtliche Haftungsrisiken

  • Risikoverteilung zwischen Herstellern, Importeuren und nachgeschalteten Anwendern
  • Informationspflichten in der Lieferkette
  • Haftung des "REACh-Beauftragten"

Prof. Eike Albrecht
Juniorprofessor für Zivil- und Verwaltungsrecht mit besonderen Bezügen zum Umwelt- und Europarecht
Brandenburgisch Technische Universität Cottbus (BTU)

16:20 Schlusswort und Ende der Konferenz